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Pflegestelle

mit Option auf Adoption

Alternative zur direkten Adoption

Neben der Direkt-Adoption haben Sie auch die Möglichkeit, ein Tier mit Option auf Adoption auf Pflegestelle zu nehmen.

Die Pflegestelle mit Option ist eine Stufe zwischen Pflegestelle und Adoption: Der Hund reist dabei auf eine Pflegestelle aus, geht aber nicht direkt in die Vermittlung, sondern wird als „reserviert“ geführt.

Nun haben Hund, bzw. Katze und Pflegestelle 14 Tage Zeit, um sich gegenseitig zu beschnuppern und um zu gucken, ob man zusammenpasst. Bei einer positiven Entscheidung wird das Tier nach dieser Zeit adoptiert. Bei einer negativen Entscheidung bietet die Pflegestelle dem Tier weiterhin bis zu seiner Vermittlung ein Zuhause.

Ab diesem Zeitpunkt muss die Pflegestelle Informationen über das Tier, sowie Fotos an die Pflegestellenbetreuung weiterleiten, damit ein aussagekräftiges Vermittlungsprofil erstellt werden kann. Nach Absprache können Interessenten das Tier dann auf der Pflegestelle besuchen.

Ablauf

1. Schritt

Kontakt mit uns aufnehmen oder gleich die Selbstauskunft für Hunde oder die Selbstauskunft für Katzen ausfüllen.

2. Schritt

Wir melden uns so schnell wie möglich zurück, um einen Termin für ein telefonisches Vorgespräch auszumachen.

3. Schritt

Im Vorgespräch erzählen wir ihnen alles über das ausgesuchte Tier und was sie erwarten könnte. Wir klären über Krankheiten, Eingewöhnung, Doppelsicherung, Transport/Abholung etc. auf. Natürlich haben auch Sie genug Zeit, uns Ihre Fragen zu stellen.

4. Schritt

War die Selbstauskunft, so wie das Gespräch positiv, suchen wir eine Vorkontrolle. Diese kommt persönlich bei Ihnen vorbei, um Sie besser kennenzulernen und die Gegebenheiten vor Ort zu besichtigen (Keine Sorge, sie drehen nicht jeden Stein um).

5. Schritt

Wenn die Vorkontrolle positiv ausgefallen ist, steht dem Bereitstellen einer Pflegestelle mit Option nichts mehr im Wege und die Ausreise des Hundes kann geplant werden, sodass dieser bald sein Plätzchen bei Ihnen bezieht! – Ein Platz auf dem Transporter wird gebucht.

6. Schritt

Vor der Ausreise schliessen wir einen Pflegestellenvertrag mit Ihnen ab. Dieser dient dem Wohl unserer Schützlinge.

Die Pflegestelle mit Option legt die Ausreisekosten in Höhe von (Hund ca. 230€, Katze ca. 180€) aus. Darf das Tier bleiben, wird diese Summe auf die Schutzgebühr, die bei einer Adoption anfällt, angerechnet. Geht das Tier in die Vermittlung, werden die Ausreisekosten zurückerstattet. Die Ausreisekosten werden vor Ausreise des Tieres an uns überwiesen.

7. Schritt

Für den Transportablauf haben wir eine Chat-Gruppe in der die Route mit allen Abholpunkten laufend aktualisiert wird. Haltepunkte sind maximal ca. 100 km vom Wohnort entfernt, die Tiere werden mit einer Transportbox im Auto übernommen und von den Transporteuren direkt in die Box gesetzt. 

8. Schritt

Durch unsere Pflegestellenbetreuung/ Adoptantenbetreuung findet auch nach der Anreise des Tieres eine Begleitung statt, so dass Sie immer eine Ansprechpartnerin bei Fragen und möglichen Problemen haben.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Schutzgebühren?

Die normale Schutzgebühr beträgt:
230€ für eine Katze 
435€ für einen Hund

Die ermässigte Schutzgebühr für Tiere mit Handicap beträgt:
200€ für eine Katze
350€ für einen Hund

Hinweis:
Die Schutzgebühr für Hunde beinhaltet auch ein Sicherheitsgeschirr, mit denen die Hunde übergeben werden.

Welche medizinischen Untersuchungen werden bei den Tieren vor der Ausreise durchgeführt?

Alle Hunde ab 9 Monate werden auf Mittelmeerkrankheiten und Giardien getestet.
Welpen werden ausschließlich auf Giardien getestet.

Katzen werden auf Giardien, FIV und feLV getestet.

Wie kommen die Tiere nach Deutschland?

Alle Transporte erfolgen mit TRACES.

Aus Rumänien werden die Tiere mit "Paws in Hands Express" nach Deutschland transportiert.

Aus Bulgarien erfolgt der Transport mit "Friends forever".

Was ist eine "Doppelsicherung"?

Alle guten Dinge sind drei: Sicherheitsgeschirr, Halsband UND Leinen!

Die Internetportale sind leider voll mit Hilferufen und Suchmeldungen zu entlaufenen Hunden und bei den meisten hätte ein richtiges Sichern, das Desaster welches dann folgt, vermeiden können! Alle Welt klärt auf, fast alle Hundehalter sind der Meinung sich genau nach „Vorschrift“ zu verhalten aber die Realität sieht leider ganz, ganz anders aus.

Ein Sicherheitsgeschirr hat drei Gurte, nicht wie die handelsüblichen Geschirre zwei Gurte. Beinahe alle Hunde können sich aus den normalen Geschirren herauswinden, selbst dann, wenn es gut und fest anliegt.
Aus dem Sicherheitsgeschirr kann er sich nur selten herauswinden, vorausgesetzt es sitzt knapp und gut an. So kann er es nicht zerbeißen oder irgendwo hängen bleiben, in Zweigen oder Ästen zum Beispiel. Das würde ihn nur zusätzlich verunsichern.